„CO2 - Ein Stoff und seine Geschichte“

zu Gast im Museum am Ginkgo vom 9. Mai bis zum 15. August 2010

In der Ausstellung „CO2 - Ein Stoff und seine Geschichte“ wird die Geschichte des Kohlendioxids erzählt – mit vielen einmaligen Ausstellungsstücken, interaktiven Exponaten und Experimenten. Die Reise führt von den ältesten Zeugen der Urzeit bis in unsere Gegenwart.

Fast alles, was wir in der Natur sehen, ist verwandeltes CO2, vom Kalkfelsen bis zum Baumwipfel. Wie das Kohlendioxid dorthin gekommen ist, welche Rolle es gespielt hat in der Entwicklung von Erde, Leben und Klima – diese Geschichte erzählt die Ausstellung.

Der Besucher entdeckt den Zusammenhang zwischen CO2 und Leben. Er erkundet ebenso die Beziehung zwischen CO2 und Klima. Die lebendige Reise durch dieses Thema macht große Zusammenhänge sichtbar, eröffnet überraschende Ausblicke, bietet Unterhaltsames, regt aber auch zum Nachdenken an.


Die Wanderausstellung des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg und ist durchgehend zweisprachig in Deutsch und Englisch.


Öffnungszeiten
täglich außer donnerstags: 10:00 - 17:00 Uhr


Eintrittspreise
Neben dem normalen Eintritt sind auch Kombitickets für Dauerausstellung + Sonderausstellung erhältlich.

  • Erwachsene: Einzeln 3,50€; Kombi 5,00€
  • Ermäßigte: Einzeln 2,00€; Kombi 3,00€
  • Familien (2 Erw. + eigene schulpfl. Kinder): Einzeln 7,00€; Kombi 9,00€
  • Gruppen (ab 10 Personen) Einzeln: 2,00€; Kombi 3,00€

Kindergruppen

Für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren bieten wir spezielle Experimentierstunden zum Thema CO2 an.


Machen Sie sich ein Bild:
Blick in die Ausstellung „CO2- Ein Stoff und seine Geschichte“

Blick in die Ausstellung
Erste Algen:
Stromatolithen (Schichtsteine) entstehen im flachen Wasser unter dichten Matten von bläulich-grünen Bakterien. Sie sind die ältesten Zeugnisse von primitiven „Algen“. Auch heute noch wachsen in entlegenen Gewässern Stromatolithen, etwa in der Shark Bay in Australien oder auch am Toten Meer.
Braunkohle:
Durch Vulkane und Ausgasungen am Meeresgrund gelangte im Tertiär, das etwa vor 65 Millionen Jahren begann, wieder viel CO2 in die Atmosphäre. Es war in unserer Gegend subtropisch warm. Auch Zimtbäume wuchsen bei uns. Riesige Wälder entstanden – aus ihnen bildeten sich die Braunkohlelagerstätten, welche wir heute noch nutzen. In den Wäldern lebten Elefanten, Urpferde, Riesenschlangen und Krokodile. Mitten in Deutschland. Durch die starke CO2-Entnahme der Pflanzen, aber auch aufgrund anderer Faktoren, kühlte sich das Klima im Tertiär permanent ab – bis es schließlich, im Quartär (ca. 2,6 Millionen Jahre vor heute), zu einer Eiszeit kam.
Am Mikroskop